Amalgamsanierung

Bei Amalgam handelt es sich grundlegend um eine Mischung verschiedener Metalle, wobei das hochgiftige Quecksilber den Hauptinhaltsstoff bildet. Weitere belastende Metalle wie Silber, Zinn oder Kupfer werden dem Amalgam je nach Art der Legierung in unterschiedlichen Gewichtsanteilen beigemischt. Eine grundlegende Verwendung fand Amalgam im Bereich der Zahnmedizin als Füllungsmaterial. In diesem Bereich galt diese Art der Zahnfüllung als eine der am längsten verwendeten sowie eine der am besten erforschten Materialien für eine Zahnfüllung.
Allerdings kann Amalgam schwerwiegende Nebenwirkungen hervorrufen. So kann diese Art der Zahnfüllung mit der Zeit zur Belastung für den eigenen Organismus werden. Denn die Metalle der Amalgamfüllung können auf den unterschiedlichsten Wegen beim Legen der Füllung oder auch durch eine später stattfindende Korrosion der Füllung in den gesamten Organismus gelangen. Die Entstehung unterschiedlicher Schäden kann hierbei die Folge sein, welche sich unter anderem durch Haarausfall, Migräne oder der Entstehung von Allergien äußern. Daher bietet sich in diesen Fällen eine Amalgamsanierung bei Ihrer Zahnärztin Spandau Dr. med. dent. Mahsa Majdani an.

Wann sollten Amalgamfüllungen im Zuge einer Amalgamsanierung entfernt werden?

Um den eigenen Körper vor einer zu hohen Quicksilberbelastung und deren Folgen zu schützen, bietet sich eine Amalgamsanierung an. Im Zuge dessen wird Ihre alte Amalgamfüllung vollständig entfernt und anschließend durch eine neue, metallfreie Füllung ausgetauscht. Eine professionelle Amalgamentfernung erhalten Sie beispielsweise in unserer Zahnarztpraxis in Spandau. Der Vorgang ähnelt dabei der Behandlung bei einer normalen Füllung.

Welche Alternativen sind sinnvoll?

Alte Amalgamfüllungen werden im Zuge der Amalgamsanierung meist durch neue, metallfreie Füllungen ersetzt. Hierfür bieten sich unter anderem Zementfüllungen oder Kunststofffüllungen an. Diese Füllungen werden wie Amalgam auch direkt am Zahn eingebracht und besitzen je nach Abnutzung eine Haltbarkeit von 3 bis 7 Jahren. Eine Erneuerung nach Abnutzung ist hierbei jederzeit ohne größeren Zeitaufwand möglich. Als indirekte Füllungsverfahren bieten sich beispielsweise Keramikinlays oder Goldinlays als sinnvolle Amalgamalternativen an. Welche Möglichkeit bei Ihnen sinnvoll ist und ob es sich lohnt, Ihre alte Amalgamfüllung ersetzen zu lassen, erfahren Sie bei einem Termin bei Ihrer Zahnärztin Dr. Majdani in Berlin-Spandau.